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Beachvolleyball

Beim Beachvolleyball handelt es sich um eine olympische Disziplin, der Sport ist außerdem Teil des Kollektivs ,,Rückschlagspiele”. Bei dem Sport treten jeweils zwei Mannschaften gegeneinander an, das Feld besteht aus Sand und die beiden Spieler der jeweiligen Mannschaft sind durch ein Netz voneinander getrennt.

Seit den 1920er Jahren entwickelte sich die Sportart zu einer immer beliebter werdenden Disziplin und existiert als Variante des klassischen Volleyballs bereits seit geraumer Zeit. Der Sportart wurde immer weiterentwickelt und entsprechend weiter professionalisiert, um vom Image des Freizeitsports wegzukommen und als ernsthafte Sportart angesehen zu werden. Im Jahr 1996 wurde Beachvolleyball erstmals als teilnehmende Disziplin gelistet und ein Jahr später fand bereits eine eigene Weltmeisterschaft statt.Egal, ob zum Spaß oder als ernste Sportdisziplin: Beachvolleyball begeistert die Menschen. Es existiert in fast jedem Schwimmbad ein Beachvolleyballplatz, außerdem gibt es sogar Spiele, die sich ausschließlich diesem Sport widmen. Die Begeisterung reicht sogar bis in die Casinowelt, denn mittlerweile gibt es sogar Slot-Automaten mit Volleyballthema.

Spieler und Spielfeld

Die Mannschaft beim Beachvolleyball besteht aus zwei Spielern. Männer tragen traditionell ein Shirt und kurze Hosen, Frauen durften eine Zeit lang sogar nur im Bikini bekleidet sein, seit 2012 wurde diese Regel aber angepasst und auch Frauen dürfen Shorts und Shirt tragen. Muslimische Spielerinnen haben außerdem die Möglichkeit, mit langer Hose und langem Oberteil teilzunehmen. Auch ein Kopftuch ist erlaubt, dies war zum Beispiel bei den Olympischen Spielen 2016 zu sehen.

Das Spielfeld beim Beachvolleyball misst 16×8 Meter und der Boden ist mit Sand bedeckt. Jedes Team hat entsprechend 8×8 Meter zur Verfügung, getrennt wird das Spielfeld durch ein Netz, das zwischen 2,43m und 2,24m hoch ist. Eine Mittellinie gibt es beim Beachvolleyball nicht, das gegnerische Feld darf aber nur betreten werden, wenn eine Störung des Gegners ausgeschlossen ist.

Ball und Spielablauf

Der Ball ist aus einem weichen Material gefertigt, wasserabweisend muss er außerdem sein. Er ist in der Regel hell gefärbt und muss außerdem Wasser, Sand und Natur standhalten können. Der Umfang beträgt 66 bis 68 Zentimeter.

Das Spiel beziehungsweise der erste Ballwechsel wird dann durch einen Aufschlag in Gang gebracht. Drei Berührungen sind für die gegnerische Mannschaft dann zulässig, beim dritten Schlag muss der Ball auf der anderen Seite landen. Ein Spiel besteht aus mindestens zwei Sätzen von jeweils 21 Punkten. Der dritte Satz, der sogenannte Tiebreak, besteht aus 15 Punkten. Ein Satz kann außerdem erst dann gewonnen werden, wenn die führende Mannschaft mindestens zwei Punkte Vorsprung hat.